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Grenzen der Bachblüten-Therapie

Wie ist das mit den einzelnen Rassen? Gibt es bestimmte Verhaltensweisen oder Charakterzüge, die im Blut der Rasse liegen? Wie ist das mit der Haltung? Ist sie Artgerecht? Was hat artgerechte Haltung mit der Bachblüten-Therapie (externer Link) zu tun? Wie ist das Umfeld des Tieres?

Die Border-Collie-Dame, die zuhause die Katze hütet und es aus lauter Unterforderung übertreibt. Glauben Sie auch nicht, dass Sie mit einer Bachblüten-Therapie einen an der Kette gehaltenen Hund ganzheitlich ausgleichen können. Ebenso wenig wie ein Vollblut, dass 23 Stunden am Tag in einer Box steht, deren Innenmaße vier mal vier Meter sind (und das ist ja schon eine große Box!). Oder einen Vogel der in Einzelhaft in einem kleinen Käfig kauert und sich die Zehen aufpickt oder die Federn rupft. Wir sind natürlich in erster Linie gehalten, die Umstände bzw. das Umfeld zu optimieren. Artgerechte Haltung ist die Grundlage einer jeden Gesundung. Ansonsten gleicht eine Bachblüten-Therapie einer reinen Symptombehandlung und spätestens nach Absetzen der Tropfen, werden alte Verhaltensmuster wieder auftreten.

So bleibt uns als Therapeuten natürlich nicht nur das „ganze Tier“, sondern auch sein Umfeld und seine Haltungsbedingungen abzufragen oder uns persönlich davon zu überzeugen. Den Tierbesitzern sei ans Herz gelegt, sich über ihr Tier bzw. dessen Rassemerkmale und Charaktereigenschaften – möglichst noch vor der Anschaffung – zu erkundigen. Denn wie bereits geschrieben, bekommen wir, auch wenn wir uns noch so sehr anstrengen, aus einem Wolf kein Lämmchen.

Besten Dank an dieser Stelle auch an die professionellen Katalogsysteme.